Neues PtX Lab Paper: PtX-Kraftstoffe im Militär
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Mit der Publikation widmet sich das PtX Lab Lausitz erstmals vertieft dem Themenfeld Sicherheit und Verteidigung.
Das PtX Lab Lausitz hat mit dem Paper „Vom fossilen Risiko zur synthetischen Resilienz – PtX-Kraftstoffe im Militär“ eine neue Publikation veröffentlicht. Sie untersucht die sicherheitspolitischen, logistischen und klimapolitischen Implikationen fossiler Kraftstoffabhängigkeit in den Streitkräften sowie das Potenzial von PtX-Kraftstoffen für die Transformation militärischer Energiesysteme.
Mit der Publikation widmet sich das PtX Lab Lausitz erstmals vertieft dem Themenfeld Sicherheit und Verteidigung. Im Fokus steht die Frage, welche Rolle synthetische Kraftstoffe für militärische Resilienz, strategische Autonomie und die Defossilisierung der Streitkräfte spielen können.
Fossile Abhängigkeiten und strategische Verwundbarkeiten
Streitkräfte sind in besonderem Maße auf Energieträger mit hoher Energiedichte angewiesen. Gleichzeitig entstehen durch die Nutzung fossiler Kraftstoffe strategische Verwundbarkeiten, etwa durch komplexe Lieferketten, geopolitische Abhängigkeiten und angreifbare Versorgungsinfrastrukturen.
Mit der fortschreitenden Defossilisierung der zivilen Sektoren droht zudem ein langfristiger fossiler Lock-in militärischer Systeme und Infrastrukturen.
Potenziale von PtX-Kraftstoffen
Das Paper analysiert, wie PtX-Kraftstoffe dazu beitragen können,
- bestehende militärische Plattformen klimaverträglicher zu betreiben,
- Logistikketten zu verkürzen,
- die Resilienz der Energieversorgung zu stärken und
- strategische Abhängigkeiten zu reduzieren.
Darüber hinaus diskutiert die Publikation die mögliche Rolle der Streitkräfte als Nachfragetreiber beim Markthochlauf synthetischer Kraftstoffe.
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